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Pauschalurlaub in Fuerteventura
Internationaler Flughafen Fuerteventura
FUE (IATA-Code) GCFV (ICAO-Code))
Lufttemperatur / Wassertemperatur Fuerteventura / Kanarische Inseln
Wieder etwas zum Schmunzeln .....
Kurz gesagt, auch hier gibt es einen Herbst, nur ebene keine fallenden Blätter da ein Mangel an Laubbäumen besteht. Durchweg sind aber Temperaturen über 23 Grand auch im Winter normal, wogegen der von Surfern und Seglern so geliebte Wind einem den Sand in die Ohren pustet. Daher ist es durchaus sinnvoll bei der Reisebuchung auf einen passenden Hotelpool zu achten. Hier wird einem statt Sand höchstens mal eine neue Tageszeitung zugeweht.

Wer keine Einheimischen kennt die einem mal Viegas vorsetzen können (das sind in der Sonne getrocknete, gesalzene Papageienfische) sollte sich nicht unbedingt auf die Suche Geheimtipps der Restaurantszene machen. Die wirklich guten kleinen Kneipen sind selten und die Chance bei einem touristischen Fetterhitzer zu landen doch sehr groß. Also besser bei der lastminute Buchung ein entsprechendes Hotel mit ordentlicher Verpflegung aussuchen.
Autovermietung.... Auch hier herrscht das übliche Problem mit einheimischen Vermietern und man sollte daher besser auf bekannte Firmen zurückgreifen. Die Lavafelder erinnern so manchen an die verpatzte Qualifikation zur Rallye Paris-Dakar und lassen somit den Wunsch einem Geländewagen aufkommen. Diese gibt es auch in einer Vielzahl zu mieten. Und mit der Anmietung mietet man sich auch gleich zwei Probleme: Erstens ist es nur in ganz wenigen Bereichen überhaupt erlaubt Jutta Kleinschmid Sekunden abzujagen und zweitens ist man nicht der erste auf diesem “ Rennjeep”. So wurde dieser oft passend dem Pauschalurlaubsmotto “lastminute“ schon mehrfach mal eben repariert und ist inzwischen so beweglich, dass er sich allen Unebenheiten von alleine anpasst, da einige tragende Teile das Qualifying schon verloren haben. Wer also wirklich seiner Frau mal zeigen will, dass Einparken nicht alles ist, sollte sich mit einem der örtlichen Trike oder Quad Anbeitern in Verbindung setzen, um sorgenfreien Spaß zu haben.
Sport..... Fuerte ist die Insel des Sportes ! Hier gilt es dann doch noch passend zur Buchung noch schnell man im Sportgeschäft vorbei zu schauen. Biken kann man auf eigene Faust. Aber besser noch mit einem professionellen Veranstalter, der dann den vielleicht einiger Zeit maulenden Lebenspartner in den Bus setzt und dafür sorgt, dass man selbst Spaß hat. Übrigens kümmern sich die Busfahrer auch ganz reizend um eine erschöpfte Radlerin.
Bekannt wurde "Fuerte" sportlich gesehen durch Rene Egli der seit 1986 den Surf Worldcup ausrichtet und dies in einer von allen Athleten geschätzten und hochsportlichen Weise. Sicherlich ist dies auch die Schule in Europa wenn man Surfen richtig und professionell lernen möchte. Wer alleine auf eigene Faust auf der Insel sein Brettchen ins Wasser schiebt wird erst einmal feststellen, dass der Nordost-Passatwind durch die Landablenkung vielerorts zu einem kräftigen Sideshore oder Offshore Wind sorgt, wogegen man mit einer durchaus normalen Brandung von 3m Höhe rechnen sollte. Nachdem nun also unser mutiger Surfer doch im Wasser ist heißt es hoffen, dass nichts bricht Denn wogegen die Ferienclubs oder Schulen ein Motorboot haben und somit einen Problemfall auch dem Pauschalurlaubsmotte “last- minute “ herausziehen können, treibt unser kleiner Held an der Insel vorbei bis zum Leuchtturm in Jandia Playa und wird sich dann von dort ein Taxi mit Dachständer nehmen müssen.
Tauchen..... Der wohl berühmteste Tauchspot ist das Muränenriff und wird täglich von beiden Ferienclubs betaucht, da hier von Greenpeace überwiegend Fische mit gestörtem Sozialverhalten angesiedelt wurden, die man täglich besuchen muss. Weitere Tauchspots sollte man nur mit Guides anfahren oder selbst entsprechend ausgerüstet sein (Boot, Mischgas usw.).
Grundsätzlich sollte man beachten, dass Fuerte nur ein wirkliches Krankenhaus in Puerto del Rosario hat, wogegen ein weiteres mit bedingter stationärer Behandlung im Einkaufszentrum in Jandia zu finden ist. Schwerer Verletzte werden fast immer zur Nachbarinsel geflogen.
Strand..... Auf Fuerte ist der Sand am Strand nicht wie sicherlich oft gewünscht in der Vogelsandqualität, fein und weiß, sondern bei der Farbe müssen hier Abstriche gemacht werden. Durch den vulkanischen Ursprung der Insel hat sich hier eine eher graue Farbe durchgesetzt, die nachhaltig hilft, andereGäste anhand ihrer sich deutlich abhebenden sportlichen weißen Hautfarbe zu erkennen.
Wie überall in Spanien werden auch hier die Liegen von der Kommune vermietet. Man kann sich entweder eine Liege von einem der netten jungen Herren mieten, oder eben genau daneben im Sand Platz nehmen. Liegenfreie Bereiche sind natürlich in der Überzahl.
Die Strände an sich sind weitläufig und nicht wirklich in reine FKK Bereiche getrennt. Es fällt einem manchmal schwer festzustellen ob man gerade einen überzeugten FKK Anhänger beobachtet oder ob es in dieser Größe einfach keine Badebekleidung mehr gibt.
Nightlife..... Eigentlich müsste dieser Bereich schwarz bleiben. Wer keine vernünftige Hoteldisco oder Bar hat sollte die Zeit nicht mit der Suche einer anderen zwölftklassigen Möglichkeit verschwenden, denn wirklich gute “Spots” gibt es außerhalb der Hotels fast nicht.