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Lanzarote / Kanarische Inseln

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Pauschalurlaub in La Palma Lanzarote bietet vom Tauchen über das Wellenreiten bis zum Segeln nahezu alle möglichen Wassersportarten. In den touristischen Gebieten wie Playa del Carmen kann man dann versuchen, nachdem einem der Beruf als Rodeoreiter versagt blieb, ob man wenigstens eine Gummibanane auf dem Wasser bändigen kann. Wie üblich finden sich die wirklichen Sportangebote wie Kiten und Surfen etwas außerhalb der Hochburgen (wobei es hier keine Betonbunker gibt) dafür aber in einer vernünftigen Qualität.

Wer sich mit einem Golfschläger trotz der vielen Möglichkeiten und der sich dadurch breiten Sozialkontakte nicht anfreunden kann, findet durchaus genug Möglichkeiten mit einem Tenischläger Bälle ins Nachbarfeld zu schlagen oder sich einer Tour mit dem Mountainbike zu widmen. Zusätzlich gibt es auch hier geführte Motorradtouren und wunderbare Ausritte. Wer dadringend ein Pflaster braucht sollte beachten, dass hier die Apotheken mit einem grünen Kreuz beschildert sind und es sich also hierbei keinesfalls um eine Notaufnahme für erkrankte Palmen handelt.

Lanzarote bietet die Vielfältigkeit der kanarischen Küche geteilt in den rein touristischen Teil um Playa del Carmen mit all seinen Musikbars und deutschen Speisekarten zu den bekannten einheimischen Gerichten. Bewegt man sich aus diesen Gebieten, zumindest für ein Abendessen heraus, so taucht man in die tiefe Ruhe der kanarischen Gemütlichkeit und sitzt womöglich mit einigen Einheimischen bei kanarischen Kartoffeln mit "mocho" am Tisch. Die kanarischen Weine erfüllen alkoholtechnisch und dem weniger verwöhnten Gaumen ihren Zweck, nur zum Weinkenner kann man dabei sicher nicht werden. Dies soll ja auch nicht unbedingt Zweck einer solchen lastminute Reise sein.

Lanzarote zeigt sich in zwei wesentlichen Gesichtern: Puerto del Carmen könnte man auch mit "klein Ibiza" vergleichen. Riesige Touristenströme die täglich neue Rekordversuche aufstellen wenn es darum geht, eine Bar oder Disco besonders voll zu bekommen. Oder eine Analyse darüber anstreben ob man wirklich mehr Bier an einem Abend über das T-Shirt geschüttet bekommt als man trinkt. Nichts desto trotz, auch dieser Teil präsentiert sich recht niveauvoll, die Music ist up do date und es ist für jeden Geschmack etwas zu finden. Vorbei sind die Zeiten des massentouristischen Einheitsbreies und somit ist auch Puerto del Carmen eine lastminute Reise wert. Auch wenn man es eigentlich etwas ruhiger liebt, Gefallen finden werden Sie wenn nicht an den Bars dann an jeder Menge neuen Bekanntschaften. Und auch der wahre Discokenner wird nicht abstreiten, dass die Tanztempel zu absoluten Spitzenklasse gehören und mit Ibiza sicher mithalten können. Etwas abseits finden sich ruhige spanische Bars die für Touristen jeden Alters etwas zu bieten haben. Es lohnt sich also auf dieser Insel auch einmal der Tageschau ins Bett zu gehen.

Die öffentlichen Verkehrsmittel sind nur mit einiger Gewöhnung von Touristen zu gebrauchen, ein Mietwagen ist sehr zu empfehlen, so man ihn vorher bei einem namhaften deutschen Anbieter bucht. Die Agenturen der einheimischen Firmen sind sicher sehr preiswert aber mindestens genauso kreativ im Berechnen von Zusatzleistungen oder Schäden.
Am praktischsten ist und bleibt das Taxi, wenn man nur kleine Strecken zurücklegen will, es macht sicher kennen Spaß, nachts auf schlechten Straßen von der Bar Hause zu fahren so man nicht in Playa del Carmen sein Domizil aufgeschlagen hat. ... Und wer da übernachtet kommt meist erst am Morgen wieder zurück ins sein eigenes Hotel.

An den zahllosen Hotelstränden stellt der geübte Strandwanderer sofort fest, dass man diese Insel nicht am Strand umrunden kann, da sich Sandstrand mit Felsküste abwechseln. Zu den bekannten Stränden in Hotelnähe gesellen sich noch weit schönere. Zum Beispiel die Papageienstrände an der Playa Blanca, die zugegebenerermaßen schlecht zu erreichen sind, da die Anfahrt über einige Geröllpisten führt. Wer beim Sonnenbaden gerne die Aussicht auf surfende, und (sicherlich aus Gründen der Frische ??) in Neoporen verpackte Beachboys werfen möchte, sollte sich an “La Santa “ oder Palya Famara seinen Sonnenbrand abholen. An diesen Stränden ist außer geübten Schwimmern nur so manchen Schwiegereltern das Schwimmen zu empfehlen, da hier eine starke Strömung herrscht.

In den Wintermonaten braucht man abends doch ab und zu ein Sweatshirt, ansonsten liegen die Tagestemperaturen bei kanarischen 23 Grad. Wer gerne schwimmt sollte sich in den Wintermonaten auf tiefste Werte bis zu 19 Grad einstellen.
Hier herrscht das typisch kanarische, und je Küstenbereich recht windige Klima vor. Im Winter finden sich im Durchschnitt kaum Temperaturen unter 23 Grad und, wenn es wirklich frisch sein sollte kühlt das Wasser auf bis zu 17 Grad ab. Schauer sind selten von langer Dauer, daher sind auch so manche Straßen überhaupt nicht darauf eingerichtet, was man dann, nachdem man von der kanarischen Gelassenheit angesteckt wurde, deutlich entspannter sieht.